Wer öffentlich auftritt, macht sich angreifbar – und die Wohnadresse ist dabei der empfindlichste Punkt. Doxxing beginnt selten mit einem Hackerangriff. Es beginnt meistens damit, dass jemand das Impressum aufruft, die Adresse kopiert und weiterreicht.
Das ist die unangenehme Nebenwirkung einer im Kern sinnvollen Vorschrift: § 5 DDG verlangt eine Anschrift, unter der du erreichbar bist, und diese Anschrift ist öffentlich. Die gesetzliche Pflicht abzuschaffen ist keine Option. Sie zu erfüllen, ohne die eigene Wohnungstür zu veröffentlichen, dagegen schon.
Dieser Artikel sammelt, was wirklich hilft: Prävention, bevor etwas passiert, und konkrete Schritte, wenn die Adresse schon im Umlauf ist. Der wichtigste Baustein der Prävention ist ein Impressum ohne private Adresse; wie der Dienst dahinter arbeitet, steht auf der Startseite.